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St. Josef ... eine Gemeinde stellt sich vor
Zur Geschichte der Pfarrgemeinde und Kirche "St. Josef"
|die Anfänge |unsere Seelsorger |ein Abriss |Kirchenausstattung|

die Anfänge:
Die Wurzeln der heutigen Pfarrgemeinde St. Josef wurden Ende der 30-iger,
Anfang der 50-iger Jahre des vorigen Jahrhunderts in der Junkerssiedlung,
einer Arbeitersiedlung der Junkers- Flugzeugwerke, im Nordwesten der Stadt
gelegt – im Volksmund bis heute "Texas" genannt.

Die wenigen Katholiken aus Nordwest gehörten bislang zur St. Agnes – Gemeinde
in Neustadt. Durch die Ansiedlung der Flüchtlinge und Vertriebenen aus dem
Osten nahm die Anzahl der Gläubigen stark zu. Ihrem Engagement unter der
Leitung des Zisterzienser- paters Ambrosius Kohlbecher und danach des Kuratus
Franz Muschol ist es zu verdanken, dass hier eine lebendige Gemeinde und
eine Kuratie entstehen konnte,
die nach dem 2. Weltkrieg ihr eigenes Gotteshaus – eine Holzbaracke (vormals
Notkirche für St. Agnes), idyllisch Im Kräuterwinkel / Am Schäferbrunnen
gelegen – errichten konnte.
Bis 1991 diente diese Kapelle den katholischen Christen von Nordwest und später
auch jenen aus dem Neubaugebiet Olvenstedt als Kirche und Versammlungsort.

Im August 2003 wurde das Kirchengrundstück aus wirtschaftlichen Gründen für
eine Eigenheimbebauung verkauft, was den Abriß der Holzkirche zur Folge hatte.

"alles, was einen Anfang hat, hat auch ein Ende" (The Matrix)